Cabrio verkaufen: Was ist nach längerer Standzeit zu beachten?

Cabrio verkaufen

Bei vielen Fahrern sind Cabrios beliebt, nicht zuletzt weil sie ein Stück Freiheit vermitteln, wenn der Fahrtwind durch die Haare weht. Doch gleichzeitig haben die Autos ohne Dach auch ein im wahrsten Sinne des Wortes dunkles Schicksal, denn regelmässig vor der kalten Jahreszeit verschwinden sie zum Winterschlaf hinter verschlossene Türen. Das bedeutet eine längere Standzeit, und besonders wenn man zum Frühling sein Cabrio verkaufen möchte, sollte man auf einige wichtige Dinge achten. Hier einige Tipps für den Gebrauchtwagenverkauf:

Tipp 1 – Ölverlust checken
Die erste Überprüfung, bevor Sie ein länger stehendes Fahrzeug verkaufen ist im Grunde selbstverständlich und umfasst einen gründlichen Blick auf den Boden, über dem sich das Auto befunden hat. Ist die Fläche sauber, ist alles im grünen Bereich. Kleinere Ölflecken können normal sein, hier gilt es, die entsprechende Stelle zu beobachten. Bei grösseren Öl- oder Wasserflecken hat sich eine Undichtigkeit entwickelt, die vom Fachmann überprüft werden sollte.

Tipp 2 – Öl- und Wasserstände kontrollieren
Nach langer Standzeit kann es notwendig sein, die Betriebsflüssigkeiten wie Öl, Kühlerflüssigkeit oder Scheibenwischwasser nachzufüllen. Eine entsprechende Kontrolle der Flüssigkeiten sollte obligatorisch sein, bevor Sie Ihr Cabrio verkaufen.

Tipp 3 – Wie lange ist die MFK noch gültig?
Besonders dann, wenn ein Gebrauchtwagen aus dem „Winterschlaf“ geholt wird, hat man die Monate der Standzeit nicht unbedingt im Sinn. Prüfen Sie vor einem Autoverkauf am besten die Fälligkeit der MFK – in der Regel vertrauen Autokäufer eher auf Fahrzeuge, bei denen die MFK noch nicht so lange zurückliegt.

Tipp 4 – Batteriestatus überprüfen
Klar: Nach langer Standzeit im Winter machen Autobatterien gerne mal schlapp. Im Idealfall schliessen die Autobatterie während der Standzeit an ein Ladegerät an, das über eine sogenannte Erhaltungsladung verfügt. Oftmals können derartige Geräte direkt an die verbaute Batterie angeschlossen und mit der Steckdose verbunden werden. Sollte die Autobatterie keine Erhaltungsladung bekommen, sollte diese vor dem Autoverkauf geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Tipp 5 – Motorraum und Reifendruck prüfen
Bevor Sie ein Cabrio oder generell einen Gebrauchtwagen verkaufen, der den Winter in der Garage verbracht hat, unterziehen Sie den Motorraum einer Sichtprüfung. Manchmal machen sich kleine Nager an den Kabelverbindungen zu schaffen, was meistens aber auf den ersten Blick zu erkennen ist. Den Reifendruck sollten Sie gleich mitprüfen, damit der potenzielle Autokäufer bei einer möglichen Probefahrt gleich das optimale Fahrgefühl erlebt.

Tipp 6 – Waschanlage aufsuchen
Ist ein gebrauchtes Auto sauber und gepflegt, wirkt sich gut auf die Käufer und den Verkaufspreis aus. Besonders wenn Ihr Cabrio oder sonstiges gebrauchtes Fahrzeug nur unter einem Carport oder gar einem Car Cover gestanden hat, setzen sich feinste Staubpartikel auf die Scheiben und den Lack. Daher empfiehlt sich die Fahrt in die Waschanlage, bevor Sie Ihr Cabrio verkaufen. Die Scheibenwischerblätter sollten in diesem Zuge gleich mitgereinigt und auf Porosität geprüft werden.

Tipp 7 – Probefahrt durchführen
Wenn das Cabrio oder der Gebrauchtwagen optisch und technisch gut in Schuss ist, wird es Zeit für eine Probefahrt, am besten nur im näheren Umkreis, um sicher zu gehen, dass das Fahrzeug auch wirklich rundum einwandfrei läuft. Sollte dies der Fall sein, haben Sie sehr gute Argumente für den Autoverkauf und beste Chancen, einen guten Preis zu erzielen.

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen oder Ihr Cabrio verkaufen möchten, finden Sie weitere Artikel zum Autoverkauf und Autoankauf unter: https://auto-beratung.ch/

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