Gebrauchtwagen verkaufen – Veteran oder nicht?

Bei Sammlern stehen Veteranenfahrzeuge hoch im Kurs, doch ist es bei solchen Fahrzeugen von größter Bedeutung, dass sie zum einen noch gut in Schuss sind und zum anderen auch nicht verbastelt. Wer nur neuere Gebrauchtwagen verkaufen möchte, muss in der Regel nichts weiter beachten. Wenn Sie aber ein älteres Auto in der Garage stehen haben, können Sie beim Verkauf auf ein lukratives Geschäft hoffen.

Wann handelt es sich um Veteranenfahrzeuge?

Damit ein Auto als Veteranenfahrzeug eingestuft wird, gibt es klare Richtlinien, die sich von Kanton zu Kanton leicht unterscheiden können. Damit ein altes Fahrzeug als technisches Kulturgut zum Veteranenfahrzeug erhoben werden kann, muss beispielsweise im Kanton Zürich die erste Inbetriebnahme vor mehr als 30 Jahren erfolgt sein, das Modell exakt seiner ursprünglichen Ausführung entsprechen und Optik sowie Technik müssen sich in einwandfreiem Zustand befinden. Darüber hinaus darf das Auto ausschließlich privat genutzt werden und eine Laufleistung von ca. 2000 km bis 3000 km bzw. 50-60 Betriebsstunden pro Jahr nicht überschreiten.

Eine genaue Prüfung kann sich lohnen

Bevor Sie einen alten, gut erhaltenen Gebrauchtwagen verkaufen, sollten Sie die Möglichkeit überprüfen, ob das Fahrzeug als Veteran gelten könnte. Die Voraussetzungen im Einzelnen sowie die Antragsformulare finden Sie zum Beispiel auf den Webseiten der Straßenverkehrsämter des jeweiligen Kantons. Die Prüfung und der Antrag auf den Veteranenstatus vor dem Verkauf sind insofern ein Vorteil, weil der geneigte Veteranen-Interessent nicht die Katze im Sack kauft, was sich im Verkaufserlös sicherlich bemerkbar machen wird.

Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel unter:

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